Häufig gestallte Fragen

Wie viele Studierende gibt es pro Semester?

Die Anzahl der Studienanfänger pro Semester liegt bei circa 10 - 20. Das hat den Vorteil, dass jeder jeden kennt, was zum größten Teil auch für die Beziehung zwischen Studierenden und Dozenten gilt. Dass der Studiengang recht klein ist, liegt sicher hauptsächlich an seinem geringen Bekanntheitsgrad. Außerdem ist die Universität Osnabrück eine kleine und eher regional ausgerichete Universität (d.h. es studieren hier viele aus der näheren Umgebung), die zudem keinen nationalen Ruf als besonders elitäre Universität besitzt. (Wer, der nicht aus der Umgebung kommt, hat schon mal was von der Uni Osnabrück gehört)?


Gibt es eine Zulassungsbeschränkung?

Nein; jeder, der ein Abitur besitzt, wird zum Studium zugelassen. Es muss eine Einschreibung im Studierendensekretariat bis Semesterbeginn (WS, 1. Oktober) erfolgen. Weitere Infos zu den Bewerbungsmodalitäten (Rubrik "Fächer ohne Numerus Clausus").


Warum kann man Systemwissenschaft nur in Osnabrück studieren?

Das hat sicher mehrere Gründe. Einerseits gibt es das universitäre Institut für Umweltsystemforschung (USF), das aus einer Arbeitsgruppe heraus gegründet wurde und den Studiengang initiiert hat. Die unterschiedlich spezialisierten Professoren und Mitarbeiter des USF widmen sich ganz unterschiedlichen Schwerpunkten und Methoden der Analyse von Systemen. In ihrer Gesamtheit erwächst daraus eine allgemeine Interdisziplinarität, mit der verschiedenste Probleme bearbeitet werden können. Dieses interdisziplinäre Rüstzeug zu vermitteln, ist Ziel des Studienganges.

Man kann Systemwissenschaft übrigens nicht nur in Osnabrück studieren. In den USA gibt es nahezu ganze Universitäten, die sich damit beschäftigen. Auf gewisse Thematiken spezialisierte, aber dennoch interdisziplinäre Studiengänge gibt es auch an anderen deutschen und europäischen Universitäten, z.B. Umweltnaturwissenschaften an der ETH in Zürich (weitere Adressen gibts in der Linksammlung).


Was kann man später einmal als Systemwissenschaftler arbeiten?

Das ist eine schwierige Frage. Durch grundlegende Kenntnisse in Mathematik und Informatik hat man eigentlich immer recht gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Dazu kommt das Fächerübergreifende Wissen und das problemorientierte (und nicht das disziplin-orientierte) Denken. Idealerweise arbeiten Systemwissenschaftler in (staatlichen, freien oder wirtschaftlichen) Forschungseinrichtungen an der Analyse komplexer Systeme, von denen es auf diesem Planeten wahrlich genug gibt. Systemwissenschaftler können als Integratoren wirken, die fächerübergreifende Projekte koordinieren und den Dialog zwischen den Disziplinen fördern.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eigentlich kann man damit alles mögliche machen (außer vielleicht Sportlehrer ;-) ); der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. (Übrigens ist nahezu kein Absolvent arbeitslos!).



Weitere Fragen könnt Ihr auf der Seite Forum stellen! Außerdem ist es möglich, sich den Studiengang einmal vor Ort in Osnabrück anzuschauen (siehe Studierende/Schnupperstudium).

Forum/FAQ (last edited 2008-02-18 14:01:44 by localhost)